Die gemeinsam erlebte Sexualität ist eine starke Verbindung zweier Menschen, kann aber bei auftretenden Problemen (wie zum Beispiel Lustlosigkeit, Schmerzen, Verkrampfungen beim Geschlechtsverkehr oder Potenzstörungen) auch zu einer großen Belastung für beide Partner und damit für die Partnerschaft werden.
Manchmal beginnt ein Teufelskreis aus Besorgnis, Versagensangst, Leistungsdruck, Anspannung und Enttäuschung, die Problematik verstärkt sich und das Paar oder ein Partner vermeidet schließlich sogar körperliche Zärtlichkeiten, Intimität und Nähe. Dadurch kann es zu Streit, Vorwürfen, Rückzug und Resignation kommen, vielleicht sogar zu Trennungsgedanken.
Ursachen für sexuelle Probleme können gesucht werden in:
Bei sexuellen Problemen sind immer Sie beide betroffen und belastet. Außerdem tragen beide Partner dazu bei, dass ein sexuelles Problem entsteht und aufrechterhalten wird. Deshalb führe ich die Sexualtherapie in der Regel als Paartherapie durch.
Falls Sie nicht in einer Partnerschaft leben, ist eine Sexualtherapie als Einzeltherapie mit Einschränkungen auch möglich. Allerdings fehlt dann natürlich ein wesentlicher Anteil der Therapie.
Außerdem ist die Abklärung von möglichen körperlichen Ursachen der sexuellen Störung (bei anderen Fachärztinnen/-ärzten) erforderlich. Eine Sexualtherapie (mit Einbeziehung der Partnerin oder des Partners) kann manchmal sogar dann hilfreich sein, wenn das sexuelle Problem eher körperlich verstehbar ist (zum Beispiel nach einer Operation entstanden ist, durch Hormonstörungen, Durchblutungsstörungen oder die Folgen einer Zuckerkrankheit).
Ich biete Ihnen eine „Paartherapie nach dem Hamburger Modell“ an.
In einigen diagnostischen Einzelsitzungen („Vorgesprächen“) erarbeiten wir zusammen, welche Zusammenhänge für das sexuelle Problem bedeutsam sein könnten.
Anschließend erstellen wir gemeinsam ein Konzept für Ihre Behandlung und beginnen mit den Paartherapiesitzungen.
Am „roten Faden der Sexualität“ setze ich Methoden aus der Tiefenpsychologie und der Verhaltenstherapie ein. So schlage ich Körperübungen vor, die Sie zu Hause durchführen und in der nächsten Sitzung mit mir besprechen. Auch aktuelle Probleme in der Partnerschaft und lebensgeschichtliche Zusammenhänge werden wir weiter besprechen.
Ich möchte Sie darin unterstützen, Ihre Kommunikation zu verbessern und im Verlauf der Therapie Versagensängste, Anspannung und Vermeidungsverhalten abzubauen. So können Sie wieder lernen, miteinander körperliche Nähe, Zärtlichkeit und sexuelle Lust zu erleben.
Wir setzen gemeinsam fest, wann die Sexualtherapie beendet werden kann.
Ich biete Ihnen anschließend noch weitere Sitzungen in mehrmonatigen Abständen an, um Sie bei der Umsetzung Ihrer neuen Erfahrungen in den Beziehungsalltag zu begleiten und spätere Fragen zu klären.
Die Kosten für Paarsexualtherapien werden von den privaten Krankenkassen und Beihilfestellen grundsätzlich nicht übernommen. Ich muss deshalb mein Honorar privat in Rechnung stellen, wobei ich an die Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) gebunden bin.
Vorkampsweg 267
28359 Bremen
Telefon: 0421 - 23 96 90
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